Werkstoffneutrale Beratung

Wir bieten das Beste aus zwei Welten - Metall und Kunststoff

Unterschiedliche Füllgüter und Transportbedingungen erfordern unterschiedliche Verpackungen. Nicht zuletzt spielt dabei das Material eine große Rolle. Zusammen gehen wir neue Wege und entwickeln innovative Produkte für nachhaltige Verpackungslösungen und Ressourceneffizienz.

Wir beraten Sie gerne bei der richtigen Auswahl.

Metall: Ein umweltfreundliches Kraftpaket für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Stahlblech

Verpackungsstahl wird aus natürlichen Rohstoffen wie Eisenerz und Kokskohle sowie einem Anteil Stahlschrott hergestellt. Die charakteristischen Eigenschaften dieses Metalls erlauben es, Stahl immer wieder von Neuem einzuschmelzen und mit Ressourcen, die in der Natur vorkommen, zu einem neuen Stahlprodukt zu verarbeiten. Und das alles ohne Minderung der Qualität immer und immer wieder. Ein Multitalent, das leicht, ästhetisch, beständig und in der Betrachtung des kompletten Life-Cycles als ökologischer Top-Performer auffällt.

Ein Haupteinsatzgebiet von Stahlblechgebinden sind zum Beispiel Chemikalien. Stahlblech ist das perfekte Material für Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Rohstoffe für die Industrie und vieles mehr. Denn selbst Säuren, Laugen oder Gase sind in speziellen Stahlfässern sicher. Der Inhalt wird bestens vor äußeren Einflüssen geschützt.

Stahlfässer bieten eine hohe Transportsicherheit, lange Haltbarkeit und hervorragende Lager- und Handlingqualitäten. Selbst bei hohen Temperaturen oder schwierigen Lager- und Transportbedingungen bleiben Verpackungen aus Stahlblech stabil, sicher und dicht. So bleibt die Umwelt vor dem Inhalt geschützt. Und nach Gebrauch können Stahlblechverpackungen problemlos aufbereitet und wiederverwendet werden – auch gut für die Umwelt. 

Weißblech

Neben Nahrungs- und Genussmitteln werden auch Tiernahrung, Farben und Lacke sowie andere Dinge des täglichen Bedarfs in Weißblech verpackt. Hierbei handelt es sich um verzinntes Stahlblech.

Die Vorteile von Weißblech als Verpackungsmaterial sind vielfältig: Weißblech ist ein ökologischer Packstoff. Es ist zu 100  Prozent recyclebar, und zwar beliebig oft und ohne Qualitätsverlust. Als Verpackung für chemisch-technische Füllgüter bietet Weißblech ein hohes Maß an Sicherheit. Weißblech-Verpackungen halten Einflüsse von außen - Schmutz, Schädlinge oder Bakterien - vollkommen ab. Das gilt auch für Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Sauerstoff, Licht oder Fremdgerüche, die die Qualität der Füllgüter stark beeinträchtigen können. 

Kunststoff: hervorragendes Verpackungsmaterial für viele Einsatzbereiche, das in der Kreislaufwirtschaft wiederverwertet wird

 

Polyethylen (PE), HDPE

Im sogenannten Niederdruckverfahren entsteht das High-Density Polyethylen, kurz HDPE oder PE-HD genannt. Hart-Polyethylen kann in Temperaturbereichen von minus 50 bis plus 70°C eingesetzt werden. Daher ist es unter anderem für die Verpackung von Lebensmitteln, Chemikalien oder Kosmetika sehr beliebt. Ungefärbt wirkt der Kunststoff milchig transparent und ist bei Zimmertemperatur hart, aber flexibel. Verglichen mit dem im Hochdruckverfahren produzierten Weich-Polyethylen ist PE-HD widerstandsfähiger gegen Abrieb und zudem steifer. Polyethylen gehört zu den vielseitigsten Kunststoffen überhaupt und wird in unterschiedlichen Varianten in fast allen Bereichen des Lebens eingesetzt. Damit ist es der am häufigsten verwendete Kunststoff

Einflüsse auf Polyethylen:

 

- Temperatur: Die Stabilität von Polyethylen nimmt mit zunehmender Temperatur ab. Dies ist insbesondere bei längeren Lagerungen und hohen Außentemperaturen zu beachten. Als Richtwert sollten 40°C nicht überschritten werden.

- UV-Strahlung: Polyethylen wird durch UV-Strahlung geschädigt und versprödet mit der Zeit. Die Kanister sind durch eine geeignete Lagerung vor UV-Strahlung zu schützen.

- Einflüsse durch das Füllgut: Bestimmte Füllgüter können Polyethylen schädigen; insbesondere ist hier die Schädigung durch spannungsrissauslösende Substanzen zu nennen.

Green Polyethylen (Green PE)

Im Gegensatz zu rohölbasiertem PE wird Green PE nicht überwiegend aus Erdöl, sondern zu über 96 % aus Zuckerrohr  hergestellt. Durch die Verwendung dieses nachwachsenden Rohstoffes kann eine Tonne Green HDPE bis zu 3,09 Tonnen CO2 speichern und hilft somit, schädliche Treibhausgas-Emissionen zu verringern.

Green HDPE zeichnet sich durch ein vergleichbares Eigenschaftsprofil und eine ähnliche Verarbeitbarkeit wie rohölbasiertes HDPE aus. Dadurch eignet es sich insbesondere für extrusionsgeblasene sowie spritzgegossene Verpackungen der Konsumgüterindustrie, um zum Beispiel Lebensmittel, Reinigungs- oder Kosmetikprodukte abzufüllen. Dabei sind vielfältige Dekorationen und Einfärbungen möglich. Am Ende seiner Lebensdauer ist GREEN HDPE zu 100 % recyclingfähig, jedoch nicht biologisch abbaubar. 

Polypropylen (PP)

PP ist ein dem Niederdruck-PE eng verwandter thermoplastischer Kunststoff, er hat jedoch eine geringere Dichte und ist starrer, härter und wärmebeständiger. Er zählt zu den thermoplastischen (verformbaren) Kunststoffen. Mit einem Anteil von 20 Prozent an der Gesamtkunststoffproduktion ist er der zweit wichtigste Kunststoff nach Polyethylen (PE).  Polypropylen kann bei Temperaturen von rund 0 Grad Celsius bis 100 Grad Celsius eingesetzt werden.
Ursprünglich wurde das Material vor allem im Spritzgießverfahren verarbeitet. Heute ist die Extrusion ein weiteres wichtiges Verarbeitungsverfahren.

Polyethylentherephtalat (PET) 

PET ist ein vielfältig einsetzbarer, leichter und bruchfester Kunststoff, der hauptsächlich in Form von Verpackungen

Verwendung findet und nach Gebrauch problemlos recycelt und weiterverwendet werden kann.
Sowohl Herstellung als auch Recycling sind durch moderne Technologien energiesparend und umweltschonend.

R-PET

R-PET wird aus bereits genutzten PET-Flaschen hergestellt. Diese werden gesäubert, eingemahlen und wieder zu einem Granulat verarbeitet. R-PET ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffverpackungen. Durch das Einsammeln und Wiederverwerten von gebrauchten PET-Flaschen wird nicht nur Abfall minimiert, es werden auch CO2-Emissionen vermieden. Im Vergleich zu Flaschen aus Neu-PET, ganz ohne Anteil von rezykliertem Material, sinkt der CO2-Ausstoß.

Post Consumer Recycled Plastic (PCR)

Kunststoff ist ein hervorragendes Verpackungsmaterial, wenn es in einer Kreislaufwirtschaft wiederverwertet wird. Dafür setzen wir uns ein, indem wir künftig noch weitaus mehr Kunststoff aus sogenanntem Post-Consumer-Recycled Material für Kanister und Flaschen verwenden. Dabei wird nur Polyethylen, das zuvor von Konsumentinnen und Konsumenten genutzt wurde, als PCR genutzt. 

Wir stellen Ihnen gerne unsere verschiedenen Werkstoffe vor und beraten Sie gerne bezüglich Ihrer Verpackungen.

Sprechen Sie jetzt unser Verkaufsteam an! 

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